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Coronavirus

Aushang Pfarrer Dr. Groll - 13.03.2020

 

Liebe Gemeindeglieder,

als Christen sollen wir auch in schwierigen Zeiten Menschen beistehen.

Es ist uns wichtig, dass wir mit unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen einander ermutigen und stärken für ein gutes Miteinander und gegenseitige Hilfe. Gemeinde, Familie, Freundschaft und Nachbarschaft können dafür sorgen, dass niemand in Not allein bleibt.

Das Coronavirus bringt uns dazu, dass wir unser Tun und Lassen am Wohl aller orientieren müssen.

Das Anliegen der Kirchengemeinde ist es dazu beizutragen, dass gefährdete Menschen geschützt sind und sich der Verlauf der Epidemie verlangsamt.

So bleibt das Gesundheitssystem fähig, alle Erkrankten medizinisch zu versorgen.

Ärzten und medizinischem Personal sind wir zu großem Dank verpflichtet. Sie verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung.

Folgende Entscheidungen haben wir getroffen:

  • Gottesdienste finden weiterhin statt.
  • Abendmahlsfeiern werden vorerst ausgesetzt.

Wir bitten Sie:

  • Sollten Sie sich krank fühlen, Schnupfen oder Fieber haben, konsultieren Sie Ihren Hausarzt und verzichten Sie gegebenenfalls im Sinne des Gemeinwohls auf die Teilnahme an unseren Veranstaltungen.
  • Bitte respektieren Sie das Bedürfnis auf Abstand bei Ihrem Gegenüber.
  • Achten Sie auch auf die üblichen Regeln zur Vermeidung von Ansteckung wie gründliches Händewaschen, Benutzen von Einmaltaschentüchern, Husten und Niesen in die Armbeuge etc.

Wir versuchen, Sie über die Veranstaltungen der Kirchengemeinde auf dem Laufenden zu halten: durch das „Blättle“, unsere Aushänge und das Internet (www.kirche-nordheim.de).

Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. 2.Tim 1,7

Unter diesem Motto und mit der Kraft von Gott ausgerüstet, ermutigen wir uns gegenseitig zur Besonnenheit. Die Furcht um uns selbst soll nicht die Liebe zueinander zum Verschwinden bringen. Das erbitten wir von Gott.

 

Ihr Pfarrer Dr. Oliver Groll

Corona-Richtlinien des Kirchenbezirks 
Freitag, 13. März 2020 - Dekanin Dr. Müller

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wie Sie alle wissen, verschärft unsere Landeskirche die Empfehlungen bzw. Anordnungen in Sachen Corona-Virus.
Damit nicht von Gemeinde zu Gemeinde alles neu entschieden werden muss, hier ein paar Richtlinien:

  • Bei jeder Veranstaltung prüfen, ob sie wirklich jetzt notwendig ist. Verschieben Sie Konzerte und Vorträge, Erwachsenenbildungsveranstaltungen, Seniorenveranstaltungen, Ausflüge und „Tage der offenen Tür“ usw.
  • Hygieneregeln einhalten und darauf achten, dass in allen kirchlichen Gebäuden möglichst hohe Hygienestandards eingehalten werden. Seife, Einmalhandtücher, wo möglich: Desinfektionsmittel.
  • Besonders gefährdet sind Ältere: deshalb Seniorenkreise aussetzen und Besuchsdienste vorerst einstellen (Karte einwerfen, evtl. mit Begleitschreiben, weshalb es keinen persönlichen Besuch gibt). Seniorengottesdienste (in Senioreneinrichtungen) absagen.
  • Kinderkirche, Kinderchor, Krabbelgruppen sofort absagen, wenn die Kommune Kindergärten schließt. Kirchliche Kindertagesstätten in Absprache mit der Kommune zeitgleich schließen.
  • Jugendgruppen und Konfiunterricht aussetzen, sobald die Schulen geschlossen gehalten werden. Konfifreizeiten und -ausflüge absagen (oder verschieben), da die Kontakte dabei unüberschaubar sind.
  • Kinderkleiderbörsen u.ä. mit Rücksicht auf Schwangere verschieben.
  • Chorproben absagen, wenn nicht zwingend eine Probe notwendig ist.
  • Vorerst keine Abendmahlsfeiern mehr anbieten. In keiner Form.  Für die Karwoche und Osterfeiertage muss man sich Formen überlegen, wo niemand mit der Hand in einem Brotkorb „herumkrabbelt“. Konfirmandenabendmahl muss seit 2000 nicht mehr „zwingend“ stattfinden, da alle Getauften auch schon als Kinder an der Feier teilnehmen durften. Auf keinen Fall im Konfirmationsgottesdienst Abendmahl feiern! Alternative Formen überlegen.
  • Konzerte absagen bzw. verschieben. Leider auch gerade die großen Veranstaltungen, die viele Besucher*innen anziehen (Bsp.: Albert-Frey-Konzert)
  • Besprechungen und Sitzungen auf das absolut notwendige Maß reduzieren.
  • Gottesdienste: Türen zum Anfang und Ende offenhalten, damit nicht jede/r die Türgriffe anfassen muss. Kein Händeschütteln. Wer hat, benutze für Lieder und Psalmtexte den Beamer statt der Gesangbücher.
    Teilnehmende am Anfang des Gottesdienstes auf die Regeln hinweisen (Abstand halten, Husten in Einmaltaschentücher usw.), Kirche gut lüften im Anschluss. Kein Kirchenkaffee oder Ständerling.
  • Überlegen, wie Ältere und andere hilfsbedürftige Personen entlastet und unterstützt werden könnten. Telefonieren, Einkäufe anbieten. – Das gerne auch abkündigen!

Bitte nehmen Sie diese Empfehlungen sehr ernst! Wir sind über das Stadium hinaus, wo jede/r nach persönlichem Gutdünken entscheiden kann, ob und wie sie/er sich oder andere schützen muss. Das dürfte nun wirklich klar sein.

Halten Sie sich auf dem Laufenden mit Hilfe der „elk-wue“-Seite und der Website des Robert-Koch-Instituts.

Bleiben Sie gesund!
Brigitte Müller

 

Dekanin Dr. Brigitte Müller I Mörikestr. 6 I 74336 Brackenheim
07135  / 15242 I E-Mail: dekanatamt.brackenheim@elkw.de